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Kategorie: Blog, Technik, Test

Erschienen am Dienstag, 20. Oktober 2009

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Test: Soundkarte Asus Xonar DX

Kleiner Preis, gute Leistung

Asus Xonar DX

Asus Xonar DX

Nach längerer Recherche und Tests von mehreren Lowbudget-Soundkarten (insbesondere Creative) bin ich mit der Asus Xonar DX sehr zufrieden.

Creative- und Onboard-Soundkarten lieferten auf meinem Surround-System  von Teufel (sehr zufrieden: Nachfolgermodell) immer einen sehr schwammigen Sound, der insbesondere den Subwoofer-Kanal sehr dumpf ansteuerten.
Außerdem empfand ich als großes Manko vieler Soundkarten, dass Stereo-Upmixing zu Surround von MP3s oder Flashfilmen selten unterstützt wird.

Nach dem Test von Creative XFi-Treiber, die tatsächlich (via Software) einen klareren Sound lieferten (wohl gemerkt: auf einem Realtek-Onboard-Chip), war ich enttäuscht, dass guter Sound häufig von der Software und guten Treiber abhängt und die verbaute Hardware nur einen Teil ausmacht. Abgesehen davon dass Softwaremanipulationen den Klang verändern und auf Kosten der CPU gehen.

Seitdem ich allerdings die Xonar mein Eigen nenne, weiß ich dass es auch anders geht.

Vorteile der Asus Xonar DX:

++ Ein Extra-Stromanschluss, der die maximale Lautstärke drastisch erhöht
++ Glasklarer Sound, der insbesondere bei akustischer Musik die Instrumente detailliert hörbar macht und ein wahrer Genuss ist
++ Gute Software/Treiber, bei der man sogar die Samplingfrequenz einstellen kann.
++ Alle Stereo-Eingänge werden im Surroundmodus sehr harmonisch wiedergegeben (Bässe via einstellbarer Frequenz auf dem Subwoofer, Empfehlung: Beta-Treiber nutzen)
++ Die Lautstärke wird wahlweise automatisch normalisiert (Lautstärkepegel wird angehoben, verringert)
++ Equalizer, Effekte etc. sind ebenso vorhanden, wobei diese nicht unbedingt nötig sind.

Wermutstropfen:

– Leider konnte ich nur die Treiber unter Windows 7 zum Laufen bekommen. Die Software für die Einstellungen liefen bei mir noch nicht…
– Für Spiele wird das aktuelle EAX 5.0 wohl nur emuliert und versteht auch nicht alle Effekte, allerdings kann ich darauf sehr gut verzichten.
Update: Mit den aktullen Win7-Beta-Treibern klappt es jetzt nun auch hier.

Fazit:

Für den Preis und die Leistung definitiv meine Kaufempfehlung :)

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Dieser Eintrag wurde am Dienstag, 20. Oktober 2009 um 01:03 von Robin Schmitz erstellt und ist abgelegt unter Blog, Technik, Test. Mit dem RSS 2.0 Feed kannst du den Antworten zu diesem Artikel folgen. Beides, Kommentare und Pings sind zurzeit geschlossen.

3 Antworten zu “Test: Soundkarte Asus Xonar DX”

  1. Hans Wurst sagt:

    Der zusätzliche Stromanschluss dient nicht für eine lautere Wiedergabe der Soundkarte, sondern als Stromversorgung für den PCIe-Brückenchip. Der Chip macht es erst möglich, dass die Karte auch für PCIe hergestellt werden kann.

  2. Ich habe mir nochmal was zur Stromversorgung durchgelesen. Gerade im Soundbereich scheint die reine Mainboard-Stromversorung für die Soundausgabe zu Störungen bzw. einem unklaren Sound zu führen…
    Netzteile sollen hierfür besser geeignet sein, das auch ein Grund für die Extrastromversorgung sein könnte. Who knows.

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